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Installations- und Konfigurationsanleitung für einen WhatsMiner (mit unserem Pool)

geradeaus Arthur Coral
Guide d’installation et de configuration d’un WhatsMiner (avec notre pool)

Empfang und Vorbereitung der Hardware

Wenn Sie einen WhatsMiner erhalten, sollten Sie ihn auf keinen Fall sofort anschließen. Nehmen Sie sich die Zeit, den allgemeinen Zustand der Maschine zu prüfen. Ein Miner kann beim Transport einen Stoß abbekommen haben und dennoch äußerlich „in Ordnung“ aussehen – das kann wenige Stunden nach der Inbetriebnahme zu Ausfällen führen.

Bewegen Sie die Maschine vorsichtig und achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche im Inneren. Prüfen Sie, ob sich die Lüfter frei drehen und die Anschlüsse weder verbogen noch locker sind. Im Zweifelsfall ist es besser, das Problem sofort zu beheben, als zu riskieren, die Hardware unter Spannung weiter zu beschädigen.


Die Umgebung richtig vorbereiten

Bevor Sie den Miner installieren, sollten Sie wissen, dass seine Leistung viel stärker von seiner Umgebung abhängt als von seiner Softwarekonfiguration.

Der WhatsMiner muss an einem Ort stehen, an dem die Luft gut zirkuliert. Frische Luft muss vorne in die Maschine eintreten und warme Luft hinten ausgeblasen werden, ohne zum Lufteinlass zurückzuströmen. Wird die warme Luft erneut angesaugt, steigt die Innentemperatur allmählich an, selbst wenn der Raum belüftet wirkt.

Vermeiden Sie typische Fehler, etwa einen Miner direkt an eine Wand oder in einen geschlossenen Raum zu stellen. Lassen Sie hinten immer genügend Freiraum, damit die Wärme entweichen kann.

Wenn mehrere Maschinen installiert werden, richten Sie sie in dieselbe Richtung aus, um einen einheitlichen Luftstrom zu erzeugen. Unterschiedliche Ausrichtungen erzeugen thermische Turbulenzzonen und verschlechtern die Leistung erheblich.


Elektrische Installation

Bevor Sie den Miner anschließen, vergewissern Sie sich, dass Ihre Elektroinstallation eine Dauerlast tragen kann. Ein WhatsMiner verbraucht dauerhaft mehrere Kilowatt – das ist mit einem gewöhnlichen Haushaltsgerät nicht vergleichbar.

Wir empfehlen eine eigene Leitung oder zumindest die Prüfung, dass der Stromkreis nicht überlastet wird. Eine instabile Stromversorgung führt nicht immer zu einem sofortigen Ausfall, kann aber Fehler verursachen, die Hashrate senken oder die Komponenten nach und nach beschädigen.

Die Erdung ist unverzichtbar. Sie wird oft vernachlässigt, schützt die Geräte aber vor Spannungsschwankungen und elektrischen Fehlern.


Aufstellen des Miners

Stellen Sie den Miner auf eine stabile und saubere Fläche. Meiden Sie staubige oder feuchte Bereiche, da diese den Verschleiß der internen Komponenten beschleunigen.

Heben Sie den Miner niemals an den Kabeln an. Das mag selbstverständlich klingen, ist aber eine häufige Ursache für interne Verbindungsabbrüche und Defekte.

Sobald der Miner steht, schließen Sie zuerst das Netzwerkkabel und dann das Stromkabel an. So ist sichergestellt, dass der Miner beim Start sofort im Netzwerk erkannt wird.


Erstes Einschalten

Wenn Sie den Miner einschalten, laufen die Lüfter einige Augenblicke lang mit voller Drehzahl. Das ist normal und entspricht der Initialisierungsphase.

Anschließend erkennt das System die Hashboards und führt einen internen Test durch. Diese Phase kann mehrere Minuten dauern. Unterbrechen Sie den Vorgang nicht, auch wenn Geräuschpegel oder Stromverbrauch hoch erscheinen.

Warten Sie, bis sich die Maschine stabilisiert hat, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.


Zugriff auf den Miner

Nach dem Start erhält der Miner automatisch eine IP-Adresse im Netzwerk.

Um sie zu ermitteln, können Sie ein Netzwerk-Scan-Tool verwenden oder in Ihrem Router nachsehen. In einer sauberen Installation empfehlen wir, die Maschine sofort zu identifizieren und ihre IP zu notieren.

Rufen Sie anschließend die Oberfläche des Miners in einem Webbrowser auf. Über diese Oberfläche können Sie die Maschine konfigurieren und überwachen.

Wir empfehlen dringend, bereits bei der ersten Anmeldung die Standard-Zugangsdaten zu ändern, um unbefugten Zugriff zu verhindern.


Mining-Konfiguration mit unserem Pool

In der Oberfläche müssen Sie nun den Mining-Pool konfigurieren. Erst dieser Schritt ermöglicht es dem Miner, tatsächlich zu produzieren.

Die benötigten Angaben finden Sie in Ihrem Bereich auf unserem Pool, erreichbar über das Pool-Dashboard. Versuchen Sie nicht, die Parameter zu erraten, da sie je nach Ihrer Konfiguration variieren können.

Geben Sie die Pool-Adresse genau so ein, wie sie in Ihrem Dashboard angegeben ist. Ein Fehler beim Port oder Protokoll reicht aus, um jede Verbindung zu verhindern.

Legen Sie anschließend den Worker-Namen fest. Dieser Name sollte logisch aufgebaut sein. Verwenden Sie beispielsweise ein Format, mit dem sich die Maschine und ihr Standort leicht identifizieren lassen. So finden Sie einen Miner bei einem Problem schnell im Pool-Dashboard wieder.

Das Passwort ist meist einfach, muss aber den Vorgaben Ihrer Konfiguration entsprechen.

Speichern Sie die Konfiguration, sobald alle Angaben eingetragen sind.


Funktionsprüfung

Nach der Konfiguration versucht der Miner, sich mit dem Pool zu verbinden.

Verlassen Sie sich dabei nicht nur auf die lokale Anzeige. Ein Miner kann scheinbar laufen, ohne tatsächlich etwas zu produzieren.

Prüfen Sie zunächst in der Oberfläche, ob der Pool verbunden ist und die Hashrate allmählich ansteigt.

Bestätigen Sie den Betrieb anschließend unbedingt im Dashboard unseres Pools, indem Sie hier klicken. Der Miner muss dort mit seinem Namen erscheinen und Shares senden.

Erscheint der Miner nicht, liegt ein Konfigurations- oder Netzwerkproblem vor, auch wenn lokal alles korrekt aussieht.


Stabilisierung und Beobachtung

Sobald der Miner läuft, beobachten Sie sein Verhalten mindestens eine Stunde lang.

Überwachen Sie Temperatur, Hashrate und allgemeine Stabilität. Ein allmählicher Temperaturanstieg ist oft ein Zeichen für ein Belüftungsproblem.

Schwankt oder fällt die Hashrate, kann das auf ein thermisches oder elektrisches Problem zurückzuführen sein.

Diese Phase ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Installation wirklich korrekt ist.


Best Practices von Anfang an

Gewöhnen Sie sich ab der Inbetriebnahme an, Ihre Installation strukturiert aufzubauen.

Benennen Sie Ihre Maschinen sinnvoll, organisieren Sie Ihr Netzwerk und überwachen Sie Ihre Leistung über das Dashboard unseres Pools. So erkennen Sie Anomalien schnell.

Lassen Sie einen Miner niemals ohne Überwachung laufen. Eine Maschine kann tagelang mit verminderter Leistung arbeiten, ohne dass dies sofort auffällt.

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