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Anleitung zur Installation und Konfiguration eines WhatsMiner (mit Ordina)

geradeaus Arthur Coral 24 Mar 2026

Empfang und Vorbereitung des Geräts

Wenn Sie einen WhatsMiner erhalten, besteht der erste Schritt darin, ihn keinesfalls sofort anzuschließen. Nehmen Sie sich die Zeit, den allgemeinen Zustand der Maschine zu überprüfen. Ein Miner kann während des Transports einen Stoß erlitten haben und trotzdem visuell „intakt“ erscheinen, was jedoch einige Stunden nach der Inbetriebnahme zu Ausfällen führen kann.

Handhaben Sie die Maschine und achten Sie auf ungewöhnliche interne Geräusche. Überprüfen Sie, ob die Lüfter frei drehen und ob die Anschlüsse weder verbogen noch locker sind. Bestehen Zweifel, ist es besser, das Problem sofort zu beheben, anstatt das Gerät unter Spannung weiter zu beschädigen.


Die Umgebung richtig vorbereiten

Bevor Sie den Miner installieren, ist es wichtig zu verstehen, dass seine Leistung viel mehr von seiner Umgebung als von seiner Softwarekonfiguration abhängt.

Der WhatsMiner muss in einem Bereich platziert werden, in dem die Luft richtig zirkuliert. Frische Luft sollte von vorne in die Maschine eintreten, und warme Luft sollte hinten abgeleitet werden, ohne zum Eingang zurückzukehren. Wenn die warme Luft recycelt wird, steigt die Innentemperatur allmählich an, auch wenn der Raum belüftet erscheint.

Vermeiden Sie klassische Fehler wie das Aufstellen eines Miners an einer Wand oder in einem geschlossenen Raum. Lassen Sie immer ausreichend Platz hinten, damit die Wärme entweichen kann.

Wenn mehrere Maschinen installiert sind, richten Sie diese in dieselbe Richtung aus, um einen kohärenten Luftstrom zu erzeugen. Das Mischen der Ausrichtungen erzeugt thermische Turbulenzen und verschlechtert die Leistung erheblich.


Elektrische Installation

Bevor Sie den Miner anschließen, stellen Sie sicher, dass Ihre elektrische Installation eine Dauerlast tragen kann. Ein WhatsMiner verbraucht ständig mehrere Kilowatt, was nicht mit einem herkömmlichen Gerät vergleichbar ist.

Es wird empfohlen, eine spezielle Leitung zu verwenden oder zumindest zu überprüfen, dass der Stromkreis nicht überlastet wird. Eine instabile Stromversorgung führt nicht immer zu einem sofortigen Ausfall, kann aber Fehler verursachen, die Hashrate reduzieren oder Komponenten schrittweise beschädigen.

Die Erdung ist unerlässlich. Sie wird oft vernachlässigt, schützt aber die Ausrüstung vor elektrischen Schwankungen und Defekten.


Positionierung des Miners

Installieren Sie den Miner auf einer stabilen und sauberen Oberfläche. Vermeiden Sie staubige oder feuchte Bereiche, da diese die Abnutzung der internen Komponenten beschleunigen.

Heben Sie den Miner niemals an den Kabeln an. Dies mag offensichtlich erscheinen, ist aber eine häufige Ursache für interne Trennungen und Ausfälle.

Sobald er positioniert ist, schließen Sie zuerst das Netzwerkkabel und dann das Stromkabel an. Diese Reihenfolge stellt sicher, dass der Miner beim Start sofort im Netzwerk erkennbar ist.


Erste Inbetriebnahme

Wenn Sie den Miner einschalten, drehen die Lüfter für einen Moment mit voller Geschwindigkeit. Dieses Verhalten ist normal und entspricht der Initialisierungsphase.

Das System erkennt dann die Hashboards und führt einen internen Test durch. Diese Phase kann mehrere Minuten dauern. Unterbrechen Sie diesen Vorgang nicht, auch wenn Geräusche oder Verbrauch hoch erscheinen mögen.

Warten Sie, bis die Maschine stabil ist, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.


Zugriff auf den Miner

Nach dem Start erhält der Miner automatisch eine IP-Adresse im Netzwerk.

Um diese abzurufen, können Sie ein Netzwerk-Scan-Tool verwenden oder Ihren Router konsultieren. In einer sauberen Installation wird empfohlen, die Maschine sofort zu identifizieren und ihre IP zu notieren.

Greifen Sie dann über einen Webbrowser auf die Benutzeroberfläche des Miners zu. Diese Oberfläche ermöglicht es Ihnen, die Maschine zu konfigurieren und zu überwachen.

Bei der ersten Verbindung wird dringend empfohlen, die Standard-Anmeldeinformationen zu ändern, um unbefugten Zugriff zu verhindern.


Mining-Konfiguration mit Ordina

In der Benutzeroberfläche müssen Sie den Mining-Pool konfigurieren. Dieser Schritt ermöglicht es dem Miner, tatsächlich mit der Produktion zu beginnen.

Die erforderlichen Informationen müssen von Ihrem Ordina-Bereich abgerufen werden, der über den ORDINA POOL zugänglich ist. Versuchen Sie nicht, die Parameter zu erraten, da sie je nach Ihrer Konfiguration variieren können.

Geben Sie die Pool-Adresse genau so ein, wie sie in Ihrem Dashboard angegeben ist. Ein Fehler im Port oder Protokoll reicht aus, um eine Verbindung zu verhindern.

Definieren Sie dann den Namen des Workers. Dieser Name sollte logisch strukturiert sein. Verwenden Sie beispielsweise ein Format, das eine einfache Identifizierung der Maschine und ihres Standorts ermöglicht. Dies hilft Ihnen, einen Miner im Falle eines Problems im Ordina-Dashboard schnell zu finden.

Das Passwort ist in der Regel einfach, muss aber dem entsprechen, was in Ihrer Konfiguration erwartet wird.

Sobald die Informationen eingegeben wurden, speichern Sie die Konfiguration.


Funktionsüberprüfung

Nach der Konfiguration versucht der Miner, sich mit dem Pool zu verbinden.

Es ist wichtig, sich nicht nur auf die lokale Anzeige zu verlassen. Ein Miner kann scheinbar funktionieren, ohne tatsächlich etwas zu produzieren.

Überprüfen Sie zuerst in der Benutzeroberfläche, ob der Pool verbunden ist und die Hashrate allmählich ansteigt.

Bestätigen Sie anschließend unbedingt die Funktion in Ihrem Ordina-Dashboard, indem Sie hier klicken. Der Miner sollte mit seinem Namen erscheinen und Shares senden.

Wenn der Miner nicht erscheint, bedeutet dies, dass ein Konfigurations- oder Netzwerkproblem vorliegt, auch wenn lokal alles korrekt aussieht.


Stabilisierung und Beobachtung

Sobald der Miner in Betrieb ist, beobachten Sie sein Verhalten mindestens eine Stunde lang.

Überwachen Sie Temperatur, Hashrate und allgemeine Stabilität. Ein allmählicher Temperaturanstieg ist oft ein Zeichen für ein Belüftungsproblem.

Wenn die Hashrate schwankt oder sinkt, kann dies mit einem thermischen oder elektrischen Problem zusammenhängen.

Diese Phase ist entscheidend, um zu überprüfen, ob die Installation tatsächlich korrekt ist.


Bewährte Praktiken von Anfang an

Sobald die Produktion läuft, gewöhnen Sie sich an, Ihre Installation zu strukturieren.

Benennen Sie Ihre Maschinen korrekt, organisieren Sie Ihr Netzwerk und überwachen Sie Ihre Leistung über das Ordina-Dashboard. Dies ermöglicht es Ihnen, Anomalien schnell zu erkennen.

Lassen Sie einen Miner niemals unbeaufsichtigt laufen. Eine Maschine kann tagelang mit verminderter Leistung laufen, ohne dass dies sofort sichtbar ist.

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