Immersionskühlung
Auch genannt: Immersion Cooling, Tauchkühlung
Technik, bei der der Miner in eine dielektrische Flüssigkeit getaucht wird, die keinen Strom leitet und die Wärme aller Bauteile zugleich aufnimmt.
Bei der Immersionskühlung, englisch Immersion Cooling, werden die Platinen eines Miners vollständig in ein Becken mit dielektrischer Flüssigkeit getaucht, also einer Flüssigkeit, die keinen Strom leitet. Meist handelt es sich um ein speziell entwickeltes synthetisches oder mineralisches Öl. Die Lüfter werden entfernt: Die Flüssigkeit selbst umgibt die Chips und führt die Wärme ab.
Die Flüssigkeit zirkuliert zwischen dem Becken und einem Wärmetauscher, der oft mit einem Dry Cooler im Freien verbunden ist. Da die gesamte Oberfläche der Bauteile mit dem Fluid in Kontakt steht, bleibt die Temperatur sehr gleichmäßig und Hotspots verschwinden. Die Maschinen sind zudem vor Staub und Feuchtigkeit geschützt, und der Raum wird nahezu still. Diese thermische Stabilität lässt manchmal Spielraum für Overclocking, solange man innerhalb der Grenzen der Hardware bleibt.
Immersion erfordert eine Anfangsinvestition: Becken, Flüssigkeit, Pumpen, Wärmetauscher. Sinnvoll ist sie vor allem ab mehreren Maschinen. Nicht alle Miner eignen sich gleich gut dafür: Manche Modelle sind für Immersion konstruiert, andere müssen angepasst werden, was sich auf die Garantie auswirken kann. Prüfen Sie diesen Punkt auf der Produktseite oder fragen Sie uns, bevor Sie eine Maschine umbauen. Denken Sie auch an die Wartung, denn ein Miner, der aus dem Bad geholt wird, muss abtropfen und gereinigt werden.
Wir helfen Ihnen gern, die ASICs aus unserem Katalog zu finden, die sich am besten für ein Immersionsprojekt eignen.