Kühlplatte
Auch genannt: Cold Plate
Metallplatte, durch die Kühlflüssigkeit fließt und die direkt auf den Chips sitzt, um ihnen die Wärme zu entziehen. Kernbauteil der Hydro-Miner.
Eine Kühlplatte, englisch Cold Plate, ist ein Metallblock, meist aus Kupfer oder Aluminium, mit inneren Kanälen, durch die eine Kühlflüssigkeit strömt. Sie wird direkt auf die Bauteile montiert, die Wärme erzeugen, etwa die ASIC-Chips eines Hashboards oder den Grafikprozessor einer Rechenzentrums-GPU.
Die von den Chips erzeugte Wärme geht per Wärmeleitung in das Metall über, und die Flüssigkeit, die durch die Platte fließt, transportiert sie zu einem externen Wärmetauscher. Damit diese Übertragung effizient ist, muss der Kontakt perfekt sein: Zwischen Chips und Platte kommt Wärmeleitpaste oder ein Wärmeleitpad, bei gleichmäßigem Anpressdruck. Die inneren Kanäle sind so gestaltet, dass die Flüssigkeit möglichst nah an den heißesten Zonen vorbeiströmt. Nach diesem Prinzip laufen Hydro-Miner und manche KI-Server mit hoher Leistung, ohne laute Lüfter.
Auf einer Produktseite erkennt man die Kühlplatte am Hinweis auf eine direkte Flüssigkeitskühlung, begleitet von Angaben zu Durchfluss, Vorlauftemperatur der Flüssigkeit und Anschlusstyp. Wichtig ist die Qualität der Flüssigkeit: Verunreinigungen oder Ablagerungen können die Kanäle verstopfen und die Kühlleistung verringern. Eine saubere, gefilterte und geeignete Flüssigkeit schützt die Platte auf Dauer.
Auf unserer Seite zu den Antminer Hydro stellen wir diese Maschinen mit Kühlplatten vor und erklären, was Sie vor der Anschaffung wissen sollten.