ASIC-Chip
Auch genannt: Chip, Hash-Chip, BM1368
Ein ASIC-Chip ist ein integrierter Schaltkreis für eine einzige Berechnung, etwa SHA-256 bei Bitcoin. Auf jedem Hashboard sitzen Dutzende davon.
ASIC steht für Application-Specific Integrated Circuit, also anwendungsspezifische integrierte Schaltung. Anders als der Prozessor eines Computers oder eine Grafikkarte kann ein Mining-ASIC-Chip nur eines: einen bestimmten Algorithmus berechnen, so schnell wie möglich und mit so wenig Energie wie möglich. Ein SHA-256-Chip kann daher nur Kryptowährungen minen, die diesen Algorithmus verwenden, etwa Bitcoin.
Jeder Hersteller gibt seinen Chips eine Typenbezeichnung. Bei Bitmain stehen die Namen BM1362, BM1366, BM1368 oder BM1370 für aufeinanderfolgende Generationen. Von Generation zu Generation wird die Fertigung feiner und der Verbrauch pro Terahash sinkt: Das erklärt den Effizienzunterschied zwischen einem alten und einem neuen Miner-Modell. Die Chips sitzen zu Dutzenden auf jedem Hashboard und arbeiten parallel.
Auf der Produktseite wird die Chip-Bezeichnung selten angegeben, doch die Effizienz in J/TH spiegelt sie direkt wider: Innerhalb einer Serie nutzt eine neuere Version oft einen sparsameren Chip. Bei einer Reparatur zählt die Bezeichnung: Ein Ersatzchip muss mit denen auf der Platine identisch sein, sonst funktioniert das Hashboard nicht richtig.
Unsere Seite zum Antminer Hydro in der Explosionsansicht zeigt, wo die Chips in der Maschine sitzen. Die HappyMining-Firmware stellt per Autotune Frequenz und Spannung jedes einzelnen Chips ein.