Algorithmus

Scrypt

Scrypt ist ein speicherintensiver Mining-Algorithmus, den Litecoin und Dogecoin nutzen. Heute wird er mit spezialisierten ASICs gemint.

Scrypt ist eine Schlüsselableitungsfunktion, die Colin Percival 2009 zum Schutz von Passwörtern entwickelt hat. Ihre Besonderheit: Sie benötigt neben Rechenleistung auch viel Speicher. Litecoin hat sie gleich bei seinem Start 2011 übernommen, Ende 2013 folgte Dogecoin, wodurch sie nach SHA-256 zu einem der großen Proof-of-Work-Algorithmen wurde.

Ursprünglich sollte sie spezialisierten Chips die Arbeit erschweren und das Mining für Heimcomputer zugänglich halten. Das hielt nur eine Weile: Die ersten Scrypt-ASICs erschienen bereits 2014. Seitdem werden Litecoin und Dogecoin per Merged Mining gemeinsam gemint: Dieselbe Arbeit dient beiden Netzwerken, und der Miner erhält die Belohnungen beider, manchmal ergänzt um die weiterer kleiner kompatibler Währungen.

Die Hashrate von Scrypt-Minern wird in MH/s oder GH/s (Megahashes oder Gigahashes pro Sekunde) angegeben, deutlich niedrigere Werte als bei SHA-256, weil jeder Scrypt-Hash aufwändiger ist. Das bedeutet nicht, dass eine Maschine weniger leistungsstark ist: Hashrates vergleicht man nur innerhalb desselben Algorithmus. Achten Sie auf der Produktseite auf Hashrate, Stromverbrauch und Effizienz sowie auf die Währungen, die der von Ihnen geplante Pool unterstützt.

In unserer Litecoin- und Dogecoin-Kollektion finden Sie die Scrypt-Miner, die wir anbieten, etwa die Antminer der L-Serie.