Mining

Stratum

Auch genannt: Stratum-Protokoll, Stratum V2

Stratum ist das Protokoll, über das eine Mining-Maschine mit ihrem Pool kommuniziert: Sie erhält Rechenaufgaben und sendet ihre Shares zurück.

Stratum ist die gemeinsame Sprache zwischen einer Mining-Maschine und einem Pool. Es entstand Anfang der 2010er-Jahre und löste die ersten Protokolle ab, die zu langsam waren und zu viel Datenverkehr erzeugten. Damit kann ein Pool Hunderttausende Maschinen steuern, indem er ihnen schlanke Aufgaben schickt und ihre Ergebnisse laufend einsammelt.

Die Funktionsweise ist einfach. Die Maschine baut eine dauerhafte Verbindung zum Server des Pools auf. Der Pool übermittelt ihr eine Aufgabe: die Bestandteile des zu bildenden Blocks und die Share-Difficulty. Die Maschine verändert die Nonce, berechnet die Hashes und sendet jeden Share zurück, der diese Difficulty erreicht. Sobald ein neuer Block im Netzwerk erscheint, schickt der Pool eine neue Aufgabe. Eine neuere Version, Stratum V2, verschlüsselt die Kommunikation und verschlankt die Nachrichten.

In der Weboberfläche des Miners sieht eine Pool-Adresse etwa so aus: „stratum+tcp://servername:port“. Dazu gehören ein Worker-Name, oft in der Form konto.maschine, und ein Passwort, oft „x“. Die Maschinen akzeptieren in der Regel drei Pools, wobei der zweite und dritte als Reserve dienen, falls der erste nicht mehr antwortet. Eine hohe Quote abgelehnter Shares deutet oft auf einen zu weit entfernten Server oder eine instabile Verbindung hin.

Unsere Tutorials zeigen, wo Sie diese Parameter in der Oberfläche der Maschinen eingeben.